Jahreshauptversammlung 2019

Bei der Jahreshauptversammlung des Imkervereins Freilassing und Umgebung e.V. konnte 1. Vorsitzender Stefan Ammon zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder des Vereins begrüßen. Darunter die 1. Bürgermeister aus Ainring, Freilassing und Saaldorf-Surheim, Hans Eschlberger, Josef Flatscher sowie Bernhard Kern.

Spende von der Sparkasse
Freudig nahmen 1. Vorsitzender Stefan Ammon und Kassier Franz Gruber den Scheck über 3.000€ von Theresia Petram entgegen.

Auch Theresia Petram, Abteilungsleiterin Marketing bei der Sparkasse BGL, war gekommen, um im Verlauf der Versammlung dem Verein einen Scheck in Höhe von 3.000€ zu überreichen. Dies ist der jährliche Zuschuss der Sparkasse BGL. Der Verein unterhält dafür im Gegenzug am Lehrbienenstand Freilassing 3 Bienenvölker, die für Ausbildungszwecke und zur Jugendförderung genutzt werden. Der daraus gewonnene Honig wird der Sparkasse BGL zur Verfügung gestellt.

Rückblick 2019

Stefan Ammon blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben Besuchen vom Kindergarten, einer Sommerferiengruppe, dem Ferienprogramm und einiger Schulklassen fanden wieder einige Fortbildungsveranstaltungen mit insgesamt 423 Teilnehmern am Lehrbienenstand Eichetwald statt.
Dort werden vom Verein derzeit 20 Völker zu Ausbildungszwecken und zwei Zuchtvölker unterhalten.
Die 17 Jungimker lernten an 34 Tagen das Handwerk der Imkerei im Jahresverlauf und werden das Programm „Imkern auf Probe“ Mitte nächsten Jahres abschließen.

Ammon veranschaulichte in einer Bilderschau insbesondere die arbeitsintensiven Maßnahmen rund um die Erweiterung des Lehrbienenstands Eichetwald und die Einweihungsfeier im August. Er zeigte sich erfreut über die gute Teamarbeit in dem inzwischen 137köpfigen Verein.

Grußwort

In seinem Grußwort lobte 1. Bürgermeister Bernhard Kern stellvertretend für die drei anwesenden Bürgermeister den Aufbau des Lehrbienenstands in baulicher und finanzieller Hinsicht als Bau für die Zukunft zum Zusammenleben von Alt und Jung. Er hoffe, dass die Begeisterung junger Leute mit der guten Ausstattung möglich sei. Sein besonderer Dank galt Stefan Ammon, dessen Arbeit auch weit über die Grenzen des Landkreises Berchtesgadener Land hinauswirke.

Hinweise des Bienensachverständigen

Der Bienensachverständige Rudi Hillebrand wies auf die hohe Gefährdung durch die Varroamilbe hin. Diese sei nur mit guter imkerlicher Arbeit zu bekämpfen. So sei stets auf das Ausschneiden der Drohnenrähmchen sowie auf die Entfernung des Überbaus zu achten. Nun gelte es die Brutfreiheit zu kontrollieren, um die Restentmilbung im brutfreien Zustand durchführen zu können.
Er mahnte außerdem davor, Bienenvölker unbekannter Herkunft zu kaufen. Diese hätten stets die Gefahr, dass sie den kleinen Beutenkäfer mitführen.

Ehrungen
Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Georg Ufertinger und Martin Reiter mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Abschließend konnte Stefan Ammon einige Ehrungen vornehmen.
Besonders freute er sich über die erfolgreiche Teilnahme von 10 Vereinsmitgliedern bei der Honigprämierung.
Auf den Verein entfielen eine Bronzemedaille, zwei Silbermedaillen, 8 Gold 1a-Medaillen sowie für Jungimker Stefan Rottler sogar der „Beste Honig Bayerns“.

Die erfolgreichen Teilnehmer der Honigprämierung mit 1. Vorsitzendem und Honigobmann des LVBI Stefan Ammon, den Bürgermeistern aus Ainring, Saaldorf-Surheim und Freilassing und Theresia Petram von der Sparkasse BGL.

Ferienprogramm

Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Imkerverein Freilassing und Umgebung e.V. fast 50 Kinder des Ferienprogrammes begrüßen. Nach einem kurzen Vortrag über die Abläufe in einem Bienenvolk und das richtige Verhalten im Umgang mit den Insekten durch den Vereinsvorstand Stefan Ammon, wurden die Kinder in drei Gruppen aufgeteilt und konnten so an verschiedenen Stationen basteln, die Bienen im Außengelände beobachten und im neu gebauten Schulungsraum einen interessanten Bienen-Film anschauen. Besonders auffällig war das große Wissen der Kinder über die Honigbiene, viele Kinder waren schon einmal am Lehrbienenstand oder haben in Schule bzw. Kindergarten das Thema „Biene“ behandelt. So vergingen drei Stunden wie im (Bienen-)Flug und nach einem Bewegungsspiel „Honig-Ernten“ und einem leckeren Honigbrot traten die kleinen Besucher, ausgestattet mit einer Honig-Kostprobe und ihren gebastelten Werken den Heimweg an.

Bericht: Margot Galler

Viertklässler aus Ainring zu Besuch

Mehrere vierte Klassen der Grundschule Ainring waren in den letzten Wochen zu Besuch am Lehrbienenstand, um sich über die Arbeit der Imker und der Bienen zu informieren.
Nach einem kurzen Vortrag von Stefan Ammon ging’s unter einem Schleier an die Bienen. Zuvor durften die Kinder noch selbst Rauch im Smoker machen.
Erstaunt nahmen die Schülerinnen und Schüler wahr, wie friedlich die Bienen sich beim Öffnen der Völker verhielten. So trauten sich auch einige eine Wabe in der Hand zu halten, während die anderen frischen Honig daraus naschten.
Im Unterricht hatten die Kinder sich bereits zuvor die von der Stockwaage ins Internet übertragenen Daten angesehen und konnten sich nun selbst ein Bild der Waage mit dem darauf stehenden Sparkassenvolk machen.
In einem Film wurden den Kindern die Zusammenhänge im Bienenvolk erklärt und mit den Stereolupen untersuchten die Jungen und Mädchen den Körperbau der Biene bei 20facher Vergrößerung.
Das kühlende Abschlussspiel, bei dem sich die Kinder selbst in honigsammelnde Bienen verwandelten, durfte nicht fehlen.

Sparkasse eröffnet drei Bienen-Filialen am Lehrbienenstand

Die Sparkasse Berchtesgadener Land hat drei neue „Filialen“ eröffnet – mit rund 150.000 Mitarbeitern. Diese hören nicht auf den Vorstand, sondern auf ihre Königinnen. Ihr „Büro“ haben sie in drei Sparkassen-Bienenstöcken am Lehrbienenstand im Eichetwald in Freilassing.

BERCHTESGADENER LAND Nein, die Personalabteilung habe kein Problem mit der Masse an neuen Einstellungen gehabt, scherzte der Vorstandsvorsitzende Helmut Grundner. „Aber hoffentlich bekommen wir keinen Ärger mit unserem Verwaltungsrat. Der muss nämlich zustimmen, wenn wir neue Filialen eröffnen“, sagte er lachend. Denn die Bienenstöcke bezeichnet die Sparkasse als ihre „Bienenfilialen“.

Was zunächst lustig klingt, hat durchaus einen ernsten Hintergrund. Viele Menschen assoziieren mit Bienen bisher vor allem Honig. Doch Honigbienen sind viel mehr als nur Honigproduzenten. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Honigbienen liegt nicht nur allein im Honigertrag, sondern vielmehr in ihrer Leistung als blütenbestäubendes Insekt. Sie sind als fleißige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen unverzichtbarer Bestandteil unseres Ökosystems und unserer Volkswirtschaft.

Dem Deutschen Imkerbund zufolge hängen etwa 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau in Deutschland von der Bestäubung der Honigbiene und ihrer wilden Artverwandten ab. Die Honigbiene generiert in Deutschland jährlich einen volkswirtschaftlichen Nutzen von ca. 2,5 Milliarden Euro. Dieser Umstand macht die Honigbiene zu einer volkswirtschaftlichen Größe und zum wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztier nach Rind und Schwein.

Doch was geschieht, wenn das Summen der schwarz-gelben Insekten dauerhaft verstummt? „Eine Welt ohne Bienen wäre arm“, so Stefan Ammon, Kreisvorsitzender der Imker Berchtesgadener Land und Vorsitzender des Imkervereins Freilassing sowie Honigobmann des Landesverbandes Bayerischer Imker. Verschwindet die Honigbiene von der Bildfläche, wären die Folgen für Mensch und Natur gravierend. Unzählige wichtige Obst- und Gemüsesorten wie zum Beispiel Äpfel, Erdbeeren, Tomaten, Kirschen sowie einige Futterpflanzen für die Fleisch- und Milchproduktion würden auf 10 bis 15 Prozent des normalen Ertrags reduziert. In einigen Regionen Chinas beispielsweise wird das bereits drastisch sichtbar. Dort bestäuben nicht mehr Bienen die Obstbäume, sondern Menschen! Mit Wattebäuschen, Pinseln, selbstgemachtem Werkzeug und mit Pollen gefüllten Medikamentenfläschchen bestäuben sie Millionen Obstblüten per Hand. Der Grund dafür: Es gibt dort keine Bienen mehr.

Um dem Bienensterben entgegenzuwirken und um das Ökosystem zu stärken, hat sich die Sparkasse Berchtesgadener Land dazu entschieden, am Lehrbienenstand des Imkervereins Freilassing und Umgebung e. V. drei Sparkassen-Bienenvölker aufzustellen. „Gerade als öffentlich-rechtliches Institut stehe es der Sparkasse zu, gegen das Artensterben aktiv vorzugehen. Es muss in den Köpfen verankert werden, dass Bienen wichtig sind – dazu wollen wir etwas beitragen“, so der Ideengeber Helmut Grundner, dessen Begeisterung zu Bienen spürbar ist. Die Sparkasse unterstützt den Freilassinger Imkerverein mit jährlich 3.000 Euro und steuerte passend dazu noch eine Stockwaage bei. Diese ist internetfähig und ermöglicht weltweit einen Einblick ins Innere des Sparkassen-Bienenvolks. Sowohl der Honigertrag als auch Faktoren wie Wärme könnten dadurch abgerufen werden. Den Honig dieser Völker (ca. 45 Kilogramm im Jahr) wird die Sparkasse an ihre Kunden verschenken. „Sozusagen als schmackhaftes Symbol für Nachhaltigkeit“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Es ist geplant diese Aktion auszuweiten und auch bei den Imkervereinen in Bad Reichenhall (2019) und Berchtesgaden (2020) jeweils drei Völker aufzustellen.

Mit dieser Initiative leistet die Sparkasse Berchtesgadener Land einen wichtigen Beitrag zum Überleben unserer heimischen Honigbiene und unterstützt gleichzeitig die Imkerzunft vor Ort.

(Pressemitteilung: Sparkasse BGL; Beitragsbild und letztes Bild: Sparkasse BGL)

Bienen für die Sparkasse!

Viele Menschen assoziieren mit Bienen bisher vor allem Honig. Doch Honigbienen sind viel mehr als nur Honigproduzenten. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Honigbienen liegt nicht nur allein im Honigertrag, sondern vielmehr in ihrer Leistung als blütenbestäubendes Insekt. Sie sind als fleißige Bestäuber von Nutz- und Wildpflanzen unverzichtbarer Bestandteil unseres Ökosystems und unserer Volkswirtschaft.

Dem Deutschen Imkerbund zufolge hängen etwa 85 Prozent der landwirtschaftlichen Erträge im Pflanzen- und Obstbau in Deutschland von der Bestäubung der Honigbiene und ihrer wilden Artverwandten ab.

Die Honigbiene generiert in Deutschland jährlich einen volkswirtschaftlichen Nutzen von ca. 2,5 Milliarden Euro. Dieser Umstand macht die Honigbiene zu einer volkswirtschaftlichen Größe und zum wichtigsten landwirtschaftlichen Nutztier nach Rind und Schwein.

Doch was geschieht, wenn das Summen der schwarz-gelben Insekten dauerhaft verstummt? Verschwindet die Honigbiene von der Bildfläche, wären die Folgen für Mensch und Natur gravierend. Unzählige wichtige Obst- und Gemüsesorten wie zum Beispiel Äpfel, Erdbeeren, Tomaten, Kirschen sowie einige Futterpflanzen für die Fleisch- und Milchproduktion würden auf 10 -15 Prozent des normalen Ertrags reduziert!

In einigen Regionen Chinas beispielsweise wird das bereits drastisch sichtbar. Dort bestäuben nicht mehr Bienen die Obstbäume, sondern Menschen! Mit Wattebäuschen, Pinseln, selbstgemachtem Werkzeug und mit Pollen gefüllten Medikamentenfläschchen bestäuben sie Millionen Obstblüten per Hand. Der Grund dafür: Es gibt dort keine Bienen mehr.

Um dem Bienensterben entgegenzuwirken und um das Ökosystem zu stärken, haben wir uns entschieden, am Lehrbienenstand des Freilassinger Imkervereins drei Sparkassen-Bienenvölker aufzustellen. Dieses Projekt unterstützen wir mit jährlich 1.000 Euro je Volk. Den Honig dieser Völker (ca. 45 Kilo im Jahr) werden wir dann als hochwertiges Werbegeschenk an unsere Kunden ausgeben.

Bei diesem Projekt werden die benötigen Bienenbeuten mit dem Sparkassen-Logo versehen und am Lehrbienenstand Eichetwald in Freilassing aufgestellt. Es ist geplant diese Aktion auszuweiten und auch bei den Imkervereinen in Bad Reichenhall (2019) und Berchtesgaden (2020) jeweils drei Völker aufzustellen. Um zu messen, wie fleißig „unsere neuen Mitarbeiter“ sind, werden wir jeweils ein Volk auf eine sogenannte Bienenwaage stellen. Hier können Sie und unsere Kunden dann unsere Völker über das Internet jederzeit beobachten.

Mit dem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Überleben unserer heimischen Honigbiene und unterstützen gleichzeitig die Imkerzunft vor Ort – Überzeugen Sie sich doch einfach selbst und besuchen Sie unsere Bienen beim Imkerverein Freilassing und Umgebung e. V.
(Pressemitteilung Sparkasse BGL)