Zuchtstoffabgabe weiteres Vorgehen

Die Monatsversammlungen werden aufgrund der aktuellen Lage bis auf
Weiteres ausgesetzt.

Am Dienstag, 4. Mai, findet am Lehrbienenstand die erste
Zuchtstoffabgabe von 17-19 Uhr statt.

Es besteht Maskenpflicht und die Wahrung des Mindestabstands ist zu
beachten.
Ein Wartebereich mit Stühlen im Mindestabstand wird aufgebaut.

Interessierte melden sich bitte vorab mit Wunschzeit per Email an, damit
wir die Anzahl der Abholer einschätzen können.

Der Zuchtstoff stammt von der angekündigten Prüfhofkönigin, die Stefan
am Montag aus dem Bayerischen Wald geholt hat.

Absage von Veranstaltungen

Liebe Imkerfreunde,

auch wir wollen uns solidarisch verhalten und daher die Empfehlungen zur Eindämmung des Coronavirus umsetzen.

Die Monatsversammlung am 4. April wird abgesagt.

Die Sonntagsstammtische sind bis auf Weiteres abgesagt.

Das Imkern auf Probe findet nicht mehr statt.
Um die Versorgung der Bienenvölker zu gewährleisten, werden sie einzeln von wenigen Vereinsmitgliedern versorgt. Die Organisation obliegt Stefan Ammon.

Es wird empfohlen, vorsorglich, vor einer möglichen Quarantäne mit einem anderen Imker/Imkerin die Versorgung der eigenen Völker zu besprechen, dass die notwendigen Arbeiten am Bienenstand in diesem Fall durch ihn/sie übernommen werden können.

Viele Grüße und alles Gute!

Die Vorstandschaft

Einladung zur Kreisversammlung

Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Imkerfreunde

zu unserer Kreisversammlung mit Fortbildung  am 8. März 2020 darf  ich Sie herzlich einladen.

Beginn:             13.30

Ort:                 Altwirt in Piding

Referentin:      Frau Dr. Ingrid Illies

Institut für Bienenkunde und Imkerei Veitshöchheim

Thema:     „Bienenvölker gesund halten“
  Das „Amerikanische Faulbrutmonitoring in Bayern“

Begrüßung durch den Kreisvorsitzenden

Fachvortrag Frau Dr. Ingrid Illies

Bericht des Kreisvorsitzenden

  • Bienenwachshygieneanhänger
  • Bienenprojekt Sparkasse Berchtesgadener Land
  • Varroamittelbestellung 2020
  • Das Amerikanische Faulbrutmonitoring 2020 im Kreisverband Berchtesgadener Land

Grußworte

Bericht der Bienensachverständigen

Kurzvortrag des Landschaftspflegeverbandes Berchtesgadener Land e.V.

Biosphären Heckenprogramm des Landschaftspflegeverband Berchtesgadener Land e.V.

Unter dem Titel „Biosphären-Hecken“ organisierte der Landschaftspflegeverband Biosphärenregion Berchtesgadener Land e.V (LPV) mit Unterstützung der Verwaltungsstelle der Biosphärenregion die Pflanzung von fünf Wildhecken.

 

Alle Freunde der Imkerei und deren Angehörige sind dazu herzlich eingeladen.

Mit freundlichen Imkergrüßen

Stefan Ammon

-- 
Stefan Ammon
Obmann für Honig Landesverband Bayerischer Imker e.V.
-- 
Stefan Ammon
Obmann für Honig Landesverband Bayerischer Imker e.V.

Der Frühling startet durch

Unsere Bienen fliegen nun schon auf die nächste wichtige Futterpflanze, die Salweide. Einige Arten der Salweide bilden schon jetzt dicke Kätzchen aus, die nun gelb erblühen. Der aufmerksame Beobachter erkennt, wie der gelbe Pollen in sogenannten Pollenhöschen an den Hinterbeinen der Biene gesammelt wird.

Schwer beladen fliegen die Arbeiterinnen zum Stock zurück.

Auf der Stockwaage ist allerdings an der immer noch abfallenden grünen Linie zu erkennen, dass das jetzt gesammelte Futter noch nicht für die Ernährung des Volks ausreicht. Die Bienen sind immer noch auf das Winterfutter, angewiesen, das letztes Jahr eingelagert wurde.

Frühlingserwachen am Lehrbienenstand

Gelb leuchten von weitem im Freilassinger Umland die Haselnusssträucher.
Nähert man sich, nimmt man ein Summen wie vor einem Bienenstock wahr. Die Bienen sammeln dort fleißig Pollen, der eigentlich gar nicht für sie gedacht ist, weil die Haselnuss vom Wind bestäubt wird. Mit dicken Pollenhöschen an den Hinterbeinen kehren die Arbeiterinnen dann heim. Der Pollen ist für die nun immer größer werdende Brut eine willkommene Eiweißnahrung, zumal die Palmkätzchen, die ebenso reichen Pollen liefern, noch nicht voll blühen.

Auch an Schneerosen, den ersten Krokussen und Huflattich finden die Bienen jetzt Nahrung.

 

 

 

In vielen Pfützen, in feuchter Erde oder an flachen Ufern kann man  Bienen erkennen, die Wasser sammeln und vollgepumpt zum Stock zurückfliegen. Damit wird fest gewordenes Winterfutter gelöst, umgetragen und gefressen.

   

Die Imker sind nicht untätig. Im Lehrbienenstand werden in die in den letzten Wochen hergestellten Rähmchen Mittelwände aus Bienenwachs eingelötet. So kann der Imker den Bienen später ein Grundgerüst für den Wabenbau vorgeben. Er beeinflusst so auch, was im Bienenvolk wohin gebaut wird.

Fachvortrag Apitherapie

Imkerverein Kirchanschöring

Einladung zum Fachvortrag Apitherapie – Faszination Biene und Produkte

Am Freitag den 13. März 2020 Beginn 19 Uhr im Salitersaal Kirchanschöring

Eintritt frei

Imkermeister Anton Reitinger ist Referent für Apitherapie im Österreichischen Imkerbund und Präsident der ÖGA – der Österreichischen Gesellschaft für Apitherapie.

Er ist seit Jahrzehnten, auch international als begeisternder Vortragender bekannt und gilt als Pionier der Qualitätsschiene und Produktentwicklung. Er wird uns in seinem Vortrag bestechende Beispiele der Wertigkeit der Bienenprodukte in der Prävention und Medizin bringen.

Apitherapie – Die Biene als Therapeutin

Apitherapie (lateinisch „Apis“ = Biene) ist die Anwendung von Bienenprodukten  wie Honig, Bienengift, Propolis, Pollen, Gelèe Royale und Bienenwachs zur Vorbeugung und Heilung von Krankheiten oder Störungen, die krankhafter Natur sind. 

Für die Erzeugnisse aus dem Bienenvolk trifft wohl wie kaum woanders der Satz von Paracelsus zu: „Eure Lebensmittel sollen Heilmittel und eure Heilmittel sollen Lebensmittel sein.“
Die Apitherapie ist weltweit im Aufbruch, vorwiegend in der  Prävention, gezielt durch die Ärztin, den Arzt ausgeführt. So wird Honig unter anderem in der Wundbehandlung eingesetzt – auf diesem Gebiet gibt es einzigartige Erfolge.

Dieser Vortrag richtet sich an Imker als auch Nichtimker!

Weitere Info 1. Vorstand Helmut Hofmeister Wolkersdorf 29 Kirchanschöring Tel. 08681/45122

Winterliche (Un)ruhe am Lehrbienenstand

Am Lehrbienenstand sieht man zwar momentan kaum Bienen. Diese halten sich über den Winter vorwiegend im Stock auf und wärmen sich gegenseitig durch Bewegung der Flugmuskulatur. Nur an sonnigen warmen Tagen fliegen sie aus und erledigen Reinigungsarbeiten.
Doch die Imker sind auch im Winter fleißig. Es gilt Rähmchen zu nageln, zu drahten und zu spannen. Im neuen Jahr werden diese schließlich mit selbstgepressten Mittelwänden versehen, damit sie fertig zur Verfügung stehen, wenn sie im Frühjahr gebraucht werden.

Jahreshauptversammlung 2019

Bei der Jahreshauptversammlung des Imkervereins Freilassing und Umgebung e.V. konnte 1. Vorsitzender Stefan Ammon zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder des Vereins begrüßen. Darunter die 1. Bürgermeister aus Ainring, Freilassing und Saaldorf-Surheim, Hans Eschlberger, Josef Flatscher sowie Bernhard Kern.

Spende von der Sparkasse
Freudig nahmen 1. Vorsitzender Stefan Ammon und Kassier Franz Gruber den Scheck über 3.000€ von Theresia Petram entgegen.

Auch Theresia Petram, Abteilungsleiterin Marketing bei der Sparkasse BGL, war gekommen, um im Verlauf der Versammlung dem Verein einen Scheck in Höhe von 3.000€ zu überreichen. Dies ist der jährliche Zuschuss der Sparkasse BGL. Der Verein unterhält dafür im Gegenzug am Lehrbienenstand Freilassing 3 Bienenvölker, die für Ausbildungszwecke und zur Jugendförderung genutzt werden. Der daraus gewonnene Honig wird der Sparkasse BGL zur Verfügung gestellt.

Rückblick 2019

Stefan Ammon blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Neben Besuchen vom Kindergarten, einer Sommerferiengruppe, dem Ferienprogramm und einiger Schulklassen fanden wieder einige Fortbildungsveranstaltungen mit insgesamt 423 Teilnehmern am Lehrbienenstand Eichetwald statt.
Dort werden vom Verein derzeit 20 Völker zu Ausbildungszwecken und zwei Zuchtvölker unterhalten.
Die 17 Jungimker lernten an 34 Tagen das Handwerk der Imkerei im Jahresverlauf und werden das Programm „Imkern auf Probe“ Mitte nächsten Jahres abschließen.

Ammon veranschaulichte in einer Bilderschau insbesondere die arbeitsintensiven Maßnahmen rund um die Erweiterung des Lehrbienenstands Eichetwald und die Einweihungsfeier im August. Er zeigte sich erfreut über die gute Teamarbeit in dem inzwischen 137köpfigen Verein.

Grußwort

In seinem Grußwort lobte 1. Bürgermeister Bernhard Kern stellvertretend für die drei anwesenden Bürgermeister den Aufbau des Lehrbienenstands in baulicher und finanzieller Hinsicht als Bau für die Zukunft zum Zusammenleben von Alt und Jung. Er hoffe, dass die Begeisterung junger Leute mit der guten Ausstattung möglich sei. Sein besonderer Dank galt Stefan Ammon, dessen Arbeit auch weit über die Grenzen des Landkreises Berchtesgadener Land hinauswirke.

Hinweise des Bienensachverständigen

Der Bienensachverständige Rudi Hillebrand wies auf die hohe Gefährdung durch die Varroamilbe hin. Diese sei nur mit guter imkerlicher Arbeit zu bekämpfen. So sei stets auf das Ausschneiden der Drohnenrähmchen sowie auf die Entfernung des Überbaus zu achten. Nun gelte es die Brutfreiheit zu kontrollieren, um die Restentmilbung im brutfreien Zustand durchführen zu können.
Er mahnte außerdem davor, Bienenvölker unbekannter Herkunft zu kaufen. Diese hätten stets die Gefahr, dass sie den kleinen Beutenkäfer mitführen.

Ehrungen
Für 40jährige Mitgliedschaft wurden Georg Ufertinger und Martin Reiter mit der Goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Abschließend konnte Stefan Ammon einige Ehrungen vornehmen.
Besonders freute er sich über die erfolgreiche Teilnahme von 10 Vereinsmitgliedern bei der Honigprämierung.
Auf den Verein entfielen eine Bronzemedaille, zwei Silbermedaillen, 8 Gold 1a-Medaillen sowie für Jungimker Stefan Rottler sogar der „Beste Honig Bayerns“.

Die erfolgreichen Teilnehmer der Honigprämierung mit 1. Vorsitzendem und Honigobmann des LVBI Stefan Ammon, den Bürgermeistern aus Ainring, Saaldorf-Surheim und Freilassing und Theresia Petram von der Sparkasse BGL.